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Tuesday, 5. January 2016


RUNDGANG PCAP 2016


PROGRAM:
Do, 21.01.2016, 16.00 h
Eröffnung
mit Eva Blimlinger, Rektorin, Andrea B. Braidt, Vizerektorin Kunst | Forschung, Karin Riegler, Vizerektorin Lehre | Nachwuchsförderung
Anschließend BURLIN MUD’s Metal Mang Orkaestra plays „Into M“
Atelierhaus, 2. Stock, Mehrzwecksaal

PCAP RUNDGANG 2016

Do, 21.01.2016/THURSDAY
Programm
Konzeptuelle Kunst |
Atelierhaus, 1. Stock, Atelier Süd
At 16.00 OPENING EXHIBITION PCAP

16.00-18.00 h: Performance 2
Performance von Kyu Nyun Kim
Wer ist Künstler_in?

18.00-19.00 h: Ich sehe mich dich Sehen
Temporäre Installation von Mano Idios Krach
Video Loop, 30 min.
Künstler/Künstlerin: Josephine Brinkmann, Mano Idios Krach.
Verwoben. Positioniert. Als Nachhall einer Herkunft und ihrem
Echo – als verschleierten Ursprungs Koordinaten, präsentiert sich
das Blickende, im Erblickten(?).

20.00 h: 90 er Kinder'' (Mix - Menü)
Vortrag von EsRaP
Der Vortrag handelt von den 1990er Jahren und blickt auf diese in zweierlei Hinsicht. Einerseits handelt er davon, wie es sich in den 1990ern anfühlte, als migrantisches Kind in Wien zu leben. Andererseits geht es um das Leben in den 1990ern generell, um persönliche Gefühle und was zu dieser Zeit alles abging, also eine zweifache Geschichte.
CV: EsRaP sind das Geschwisterpaar Esra Özmen & Enes Özmen. Mein Bruder und ich machen Musik. Wir haben in Wien einen Rollentausch geschafft, denn ich rape und er singt, das ist normalerweise in der Hip Hop Szene nicht so üblich. Wir präsentieren unsere Texte im deutsch/türkischen Sprachraum, nehmen kein Blatt vor den Mund, um unsere Meinung zu der österreichischen Politik kund zu machen. Ich studiere an der Akademie der bildenden Künste Wien und der Enes geht ins Gymnasium. Wir sind hier geboren, hier aufgewachsen, österreichische Staatsbürger, doch ein Ausländer mit Vergnügen. Es fehlt in Bereich Migration in Wien sehr viel, wir versuchen in diesem Bereich ein Stock für den wackelnden Tisch zu sein. Es fehlt an mehr Durchmischung, mehr Miteinander.

22.00 h: Bin ich offen? Die brasilianische Performance "Solange, tô aberta!" und ihre 10 Jahre des tropisch queeren Baile Funk
Vortrag von Pêdra Costa
Solange, tô aberta (Solange, ich bin offen!) wird 10! Es handelt sich um ein Projekt von Pêdra Costa in Form eines Konzerts im Stil des Baile Funk (der ursprünglich aus den Vororten von Rio de Janeiro in Brasilien stammt) und Drag, Queer, D.I.Y. mit post-Porn und den Beats des Baile Funk verknüpft. Es verwendet Baile Funk als Mittel politischen Widerstandes bzw. um gemeinsam Spaß zu haben. Leicht verändert von der ursprünglichen Form verbreitet es explosionsartig und kathartisch Tanz und Politik. Es spricht zu jenen Körpern, die Offenheit und Existenzraum brauchen um nicht klassifizierbare und fragwürdige Formen von Sexualität, Gender, Identität und Stereotypien zu skizzieren. In diesem Vortrag spricht Costa über die Existenz von Widerstand, den tropischen und kolonialen Fantasien und der Kultur des Baile Funk aus Brasilien am Beispiel des Projektes Solange, tô aberta!
CV: Pêdra Costa ist Anthropologe, Performer und Wissenschaftler und studiert das erste Semester PCAP (Post Conceptual Art Practices).
Pêdro und Pêdra begannen vor 20 Jahren mit Performance und bildender Kunst und arbeiten seit 10 Jahren als Künstlerautoren. Sie studierten in Brasilien Soziologie. Die letzten fünf Jahre lebten sie in Berling und arbeiteten an mehreren Gemeinschaftsprojekten.

Fr, 22.01.2016 /FRIDAY
Programm
Konzeptuelle Kunst |
Atelierhaus, 1. Stock, Atelier Süd

AT 10.00 EXHIBITION PCAP on view

10.00-12.00 h: Performance 2
Performance von Kyu Nyun Kim
Wer ist Künstler_in?

Sa, 23.01.2016 /SATURDAY
Programm
Konzeptuelle Kunst |
Atelierhaus, 1. Stock, Atelier Süd

AT 12.00 EXHIBITION PCAP on view

12.00-14.00 h: Performance 2
Performance von Kyu Nyun Kim
Wer ist Künstler_in?

16.00-17.00 h: Colors of
Vortrag/Performance von Manuel Prammer und Moritz Kosa
Ein Vortrag über ein noch in Planung befindliches Konzept, das sich übergreifend auf performativer, kulturtheoretischer und transmedialer Ebene mit kultureller Diversität im urbanen Raum beschäftigt. Aus dem Format eines aktionistischen Happenings soll durch gezielte transmediale Vernetzung und Repräsentation ein selbstreproduzierendes Symbol für eine interkulturelle, globale Gemeinschaft geschaffen werden, welches gleichsam im besten Fall zu einer Plattform für eine produktive und auch kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema avancieren kann.

17.00 h: Extract n. 6811 – Identity
Performance von Claudia Tomassetti
Eine Weiterführung der "Extract" Serie. Ein Extrakt aus einer subjektiven Perspektive. Dies sind die Gedanken. Dies sind die Fragen, die mich verfolgen, verwirren, besitzen, schockieren, motivieren und mich in der Nacht wach halten um mich in den Tag hineinzuführen – ItalianWhiteCitizen.

17.30-18.00 h: Pass ich so? oder Between fantasy and reality
Performance von Pato Wiesauer
Passing: die soziale Identität einer Person. Wieso wollen wir durchgehen/passen als ... ? normativity = access. Überlegungen zu (Re)präsentationen und Differenzen von Trans-identitäten, -geschichten und -prozessen. Eine spoken word-Performance mit transformativen Objekten und Gesten von Pato Wiesauer.

So, 24.01.2016/SUNDAY
Programm
Konzeptuelle Kunst |
Atelierhaus, 1. Stock, Atelier Süd
AT 12.00 EXHIBITION PCAP on view

12.00-14.00 h: Performance 2
Performance von Kyu Nyun Kim
Wer ist Künstler_in?

15.00-16.00 h: Deklinationen (Can I inherit my dead parents’ debts?), 2015, 30 Min, Englisch
Screening des Videofilms von Franziska Kabisch
Ein Film über das Erben von Strukturen und das Imitieren von Formen, über Hände und Argumente. Wie werden unsere Körper akademisch? Und warum werden akademische Körper unsichtbar? Mit Daumen und Zeigefinder einer Hand ein „L“ (für „Language“) bilden. Mit diesem Zeichen können Personen zeigen, dass sie die Sprache nicht verstehen. Wenn es Flüsterübersetzungen gibt, können die Übersetzer_innen zeigen, dass sie noch Zeit benötigen, bevor weitergesprochen werden kann.

17.00: Von Macho Dancer bis…
Vortrag von Eisa Jocson
Die zeitgenössische philippinische Tänzerin und Künstlerin Eisa Jocson entwickelte Macho Dancer (2013), eine Solo Performance, die auf ihrer Studie männlicher Macho Tänzer beruht, eine spezielle Gruppe von Performern, die Manilas Gay Bar Szene frequentieren. Jocson absolvierte eine Ausbildung als bildende Künstlerin mit einem Hintergrund in Ballett und untersucht Repräsentationen des Körpers, Gendervoreingenommenheit, Politiken der Verführung und die Konstitution philippinischer Identität. Macho Dancing wird von jungen Männern in Nachtclubs sowohl für männliche als auch für weibliche KlientInnen vorgeführt. Macho Dancing, mit seinem speziellen Vokabular an Bewegung und Physikalität, ist auf den Philippinen ein einzigartiges Phänomen mit einer ökonomisch getriebenen Sprache der Verführung, die Männlichkeit als körperliches Kapital benutzt.
Moderation: Marissa Lôbo und Stephanie Misa
Support: kültür gemma! Projekt zur Förderung der Stadtkultur in Wien und von migrantischer Kunst- und Kulturproduktion.



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