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Tuesday, 14. February 2006


Virus unterwegs: Lass´ dich nicht anstecken!


Auferstanden aus dem Dreamteam Wirtschaft und Kunst klettert ein Virus durch alle Mauerritzen, großer und kleiner Kulturinstitutionen und breitet sich in der Kultur aus. Es gibt kaum immune Subjekte, die nicht verschont bleiben.
Aus einem Gespräch mit dem Soziologen Ulf Wuggenig geht hervor, dass es sich um eine geistige, oder eine vom Geiste kommende Krankheit handle, sozusagen um eine krankhafte Illusion. Die Erkrankten leiden kaum unter körperlichen oder außerpsychischen Beschwerden. Das wichtigste für einen Erkrankten ist, dass er vernetzt bleibt und am Dreamteam festhält.
Der Ursprung der Krankheit wird im 19. Jahrhundert geschätzt, jedoch gab es viele ähnliche Krankheiten oder Viren schon im Mittelalter. Die Hofnarren und die Könige bildeten einst ein mächtiges Dreamteam. Der König bezahlt den Hofnarren dafür dass er sich lustig über ihn macht. Diese Schizophrenie ist auch bei jenem Virus zu erkennen.
Auf Dauer können unbequeme Symptombilder entstehen, die sich maßgeblich in Verhaltensmustern und Denkprozessen ausbreiten. Die Auswüchse der Symptome verhalten sich ähnlich mit der Kokainsucht – einmal gekostet; kann man nicht mehr loslassen.
Psychotherapeuten raten einfach zu Hause zu bleiben, wenn eine erhöhte Einbildungsfähigkeit gegeben ist. Unsicher ist nämlich die Art der Ansteckung, denn obwohl der Virus erst jüngst entdeckt wurde, treten jetzt vermehrt solche Krankheitsfälle auf. Das Seltsame ist, dass diese nicht direkt Kontakt miteinander hatten, bzw. erscheint es sich nur dort zu verbreiten, wo Menschen vernetzt sind.
Zum Teil werden diese auch „spezialisierte Netzwerker“ benannt, wie zum Beispiel vom DEPOT, bei einer Podiumsdiskussion. Pessimisten nennen sie Makler, und befürchten, dass sich nun die Krankheit auch in die Kunsthochschulen, Akademien und Universitäten einschleicht.
Von ungewisser Stelle wird gesagt, dass die ökonomische und kulturelle Unsicherheit der Auslöser der Krankheit sei. Gewiss gibt es auch andere Ungleichheiten. Historisch betrachtet, könnte dieser Virus schon länger bestanden haben – was nicht heißt, dass er nicht am Ausbrechen war, sondern am entwickeln.
Das Dreamteam Wirtschaft und Kunst beeinflusste sich gegenseitig; sozusagen, machte nicht nur der Virus die Krankheit, sondern auch die Krankheit den Virus. Es ist festzustellen, dass dies eine noch nicht so alte Tendenz ist die erst aus den 80ern stammt. Seit dem die Initiative Wirtschaft und Kunst besteht, die beiden Partner schweißten sich so eng zusammen, dass man meint sie führen eine Partnerschaftsbeziehung. Diese Wärme der Nähe lässt den Virus natürlich wohl ausbrüten. Ihre Kinder, zum Beispiel Brigitte Kössner oder Christina Haupt-Stummer, beide Kunstmaklerinnen und deren Cousins die Kulturjournalisten und Kuratoren sind augenscheinlich die meist betroffenen Personengruppen. Es gibt aber auch andere Personen die es unmittelbar betreffen kann. Vor allem überträgt sich dieser Virus ganz schnell auf Künstler und auch Kunststudenten, die durch ihre Professoren an den Akademien angesteckt werden.
„Idioten bleiben Idioten, nur, wer Beine hat kann selber laufen.“, sagte ein Hofnarr des 18.Jahrhunderts, der sich schließlich seinen König absetzte.



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was????

Wie ? wo? - Kunst ist aufs Podium zu kommen??

hmmm....

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